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„Die weißen Feuer von Hongkong“

Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1964
Klappentext (Seite 1) der 2. Auflage 1965:

Man schreibt den 25. Juni 1950. Zehn Divisionen südkoreanischer Truppen verlassen nach kurzer Feuervorbereitung ihre Stellungen am 38. Breitengrad und treten zum Angriff auf den Norden an. Von den amerikanischen Luftstützpunkten Tachikawa und Yokota in Japan steigen die Staffeln der viermotorigen Bomber des Generals Stratemeyer auf. Die 7. US-Flotte nimmt Koreakurs. Das Pentagon hat den Kampf um die Ausdehnung seines Einflußbereiches auf dem asiatischen Festland begonnen.
Der ehemalige Testpilot Fred Kolberg gerät in den Strudel dieser Ereignisse. Der zweite Weltkrieg hat den Deutschen nach Asien verschlagen. Bei Kriegsende wurde er von Claire Lee Chennault angeworben, dem Kommandeur des berüchtigten Geschwaders der "Flying Tigers", das die strategischen und taktischen Interessen des Pentagons in Asien vertritt.
Fred Kolberg, der seitdem zehn Jahre in Asien verbracht hat, weiß, daß dieser Krieg nicht sein Krieg ist. Und trotzdem steht eine B-29 für ihn bereit, mit der er Bomben auf nordkoreanische Dörfer werfen soll.
Der Entschluß, den Kolberg in dieser Situation faßt, ist gewagt. Seine Ausführung erfordert Mut, Kaltblütigkeit und Härte. Niemand kann voraussagen, wie das Abenteuer endet, in das sich der Pilot stürzt.


Leserwertung (bisher 1 ausgewertete Stimme):

"Kaum einer weiß um die skrupellosen Machenschaften der CAT unter Chennault und ihre Rolle im Koreakrieg und anderen Konflikten im ostasiatischen Raum. Harry Thürk ist außerordentlich gut informiert und weiß seine Figuren geschickt vor diesem realen historischen Hintergrund zu plazieren. Gekonnt webt er die Zeitgeschichte in seine äußerst spannende Handlung ein und erörtert seine soziale Problemstellung in einem packenden, mitreißenden Roman, der allenfalls Abstriche hinsichtlich der etwas undifferenzierten Charaktere verdient.", Hanjo Hamann (Autor dieser Seite), 09.07.2003


Kapitel-Übersicht:
unbetiteltes Vorwort

Im "zugigen Bahnhof einer großen Stadt" lernt Thürk eine Frau kennen, deren Mann ein sehr bewegtes und äußerst interessantes Leben als Pilot hinter sich hat. Auf dieser wahren Geschichte des Mannes, dem Thürk im Roman den Namen Fred Kolberg gab, basiert der Roman "Die weißen Feuer von Honkong".

I
Eine Handvoll Rosenquarz

Kolberg steuert mit seiner leicht defekten Skymaster Don Muang, den Flughafen von Bangkok, an. Dort angekommen trennt er sich von seiner Besatzung, um ein privates Geschäft abzuwickeln. Er fährt zu Samboon, und lässt sich das Geld für den inzwischen abgebrochenen Schmuggel (u.a. mit Rosenquarz) auszahlen. Mit 10050 Hongkong-Dollars fährt er zurück zum Hotel und erhält eine Aufforderung, sich nochmals bei der Flugleitung zu melden. Dort teilt ihm ein Telegramm Chennaults knapp mit, dass die "Aktion Korea" begonnen und Kolberg sofort zurückzukehren habe. Er geht ins Bordell "Zimtblüte", wo sich der Rest seiner Besatzung bereits vergnügt, und betrinkt sich absichtlich übermäßig. Am nächsten Morgen ist er nicht fähig, sein Flugzeug zu fliegen und Conolly übernimmt, bevor schließlich doch zwei Motoren der antiquierten viermotorigen Skymaster ausfallen und die Maschine in Kai Tak (Hongkong) notlanden muss.

Fred Kolberg:
Passagiere über das Meer fliegen...

Fred Kolberg wurde 1915 in Erfurt geboren. Sein Traum, ferne Länder und exotische Gegenden zu bereisen, brachte ihn nach der Motorenschlosserlehre in eines der deutschen Flugzeugwerke in Augsburg. Nach einer Fliegerausbildung wird er zu Kriegsbeginn Testpilot bei Messerschmitt und kurze Zeit später eröffnet ihm die deutsch-japanische Militärallianz die Möglichkeit, Testpilot für die von Mitsubishi nachgebaute Version der Me 109 in Japan zu werden. In Kobe, wo er die sogenannte S-01 fliegt, freundet er sich mit seinem Arbeitskollegen Saburo Kagawe an, lernt dessen Schwester Tamiko kennen, und heiratet sie 1941. Bei einem US-Luftangriff auf Kobe kommt Tamiko 1945 um und Kolberg, dessen Sohn Bert den Luftangriff überlebte, wird interniert. Im Lager bietet ihm General Chennault die Möglichkeit, mit seinem Sohn nach Deutschland zurückzukehren, wenn Kolberg sich vorher für 10 Jahre als staatenloser Pilot bei den "Flying Tigers" verpflichtet. Kolberg nimmt am selben Abend an.

II
Barrikade aus Schatten

Kolberg, der sich per Telegramm angekündigt hatte, trifft sich während der Zwischenlandung in Hongkong mit Luise Lauffer. Über sie erhält er ein Gespräch bei Brautmann und bittet den Konsul um Hilfe dafür, nicht in Korea fliegen zu müssen. Der Konsul verweigert jegliche Hilfe und verlangt von Kolberg absolute Loyalität gegenüber dem "Verbündeten im Kampf gegen den Kommunismus" Chennault. Wenig später besucht er gemeinsam mit Luise Lauffer seinen Sohn im Internat und sie bietet ihm an, einen Passfälscher zu engagieren, um in die BRD fliehen zu können. Kolberg nimmt dieses Angebot dankend an und verbringt den Rest des Abends im Nachtlokal "Päonie", wo er Koslowski kennenlernt. Am nächsten Morgen fliegen Kolberg und seine Besatzung mit Chennaults Kuriermaschine aus Burma nach Taiwan und lassen die schrottreife Skymaster in Hongkong. Kolberg richtet sich beim Militärflughafen Sungshan ein und fährt dann zu Judith ins "Hotel Mandarin". Er teilt ihr seinen Fluchtplan mit und trägt ihr auf, sollte Chennault ihn nicht von Korea befreien, ihre Stellung aufzugeben, Bert aus dem Internat zu nehmen, die Pässe abzuholen und in Hongkong auf ihn zu warten.

Judith Huang:
Immer brannte die Welt...

Judith Huang wurde 1930 als Tochter eines Chinesen, der in Deutschland Ingenieurwesen studiert und geheiratet hatte, geboren. Nur zwei Jahre später verwaiste sie beim japanischen Angriff auf Schanghai. Ein deutsches Journalistenpaar, Freunde der Huangs, adoptiert Judith, fällt jedoch 1941 der japanischen Militärpolizei zum Opfer und auch der alte Professor Hsin, Judiths "Lehrer", wird deportiert. So muss sie sich als obdachlose Vollwaise durch Gelegenheitsjobs ernähren und zusammen mit ihrem Freund Tsang und anderen Straßenkindern meistert sie ihre unwürdige Existenz. Bis sie bei der Arbeit auf einem Kohlenplatz zufällig der Frau des US-Majors Dunn durch ihre Englisch-Kenntnisse auffällt. Die Dunns nehmen die Sechzehnjährige als Kindermädchen auf und nach der Versetzung Dunns 1949 mit nach Taiwan. Dort lernt sie Kolberg kennen und nachdem Dunn in die USA zurückgekehrt war, fand sie Anstellung im Hotel "Mandarin" und kam mit Kolberg zusammen.

III
Die gestorbene Morgenstille

Kolberg kommt im Stützpunkt Pusan (Südkorea) an und nach einem Gespräch mit Fenner und der Einkleidung als Leutnants legt er sich schlafen. Am nächsten Morgen, nach dem Appell, ergreift er die Gelegenheit, Chennault nochmals (das erste Mal war lediglich per Telefon) zu bitten, ihn vom Dienst in Korea freizustellen, doch wie erwartet lehnt Chennault das ab und beruft sich auf den Vertrag, den Kolberg 1945 unterschrieben hatte. So setzt Kolberg seinen Fluchtplan in die Tat um und manipuliert vor dem Start die Benzinzufuhr seines Flugzeuges. Unterdessen macht sich Judith mit Bert auf einem Ausflug vom Internat nach Aberdeen bekannt. Abends startet Kolberg mit seiner BC-378 nach Nordkorea. Er benutzt die technische Manipulation, um einen Absturz zu simulieren, dreht jedoch nach dem Ausstieg der Besatzung die Benzinzufuhr wieder auf und ändert den Kurs. Judith holt beim Passfälscher nichtsahnend die Pässe ab, während ein entsprechender Hinweis bei Murray eingeht. Dieser informiert Brautmann und die Pässe werden auf die Fahndungsliste gesetzt.

Claire Lee Chennault:
Piloten, gerissener als Gangster...

Claire Lee Chennault war in Louisiana aufgewachsen. Als ruheloser Vagabund nach zahlreichen Jobs, u.a. als Lehrer und Fabrikarbeiter, wird er im Ersten Weltkrieg an die Waffen gerufen. Er geht zur Luftwaffe und nach dem Krieg wird er Pilot beim Army Air Corps. Als Leutnant wird er Ausbilder in Fort Bliss, wo General Arnold, Befehlshaber der Air Force, auf den jungen, kühnen Flieger in einer Flugschau aufmerksam wird. Nach einem Posten als Chefausbilder an diversen Fliegerschulen wird Chennault nach Maxwell Field, der größten taktischen Schule der Luftwaffe, versetzt, wo er als Teil des "Fliegenden Trapezes" seine Theorien für den Einsatz von Jagdflugzeugen testet und trainiert. Arnold empfiehlt Chennault gegenüber General Ping Mow, Tschiang Kai-sheks Luftwaffenbefehlshaber, 1934 und drei Jahre später siedelt er nach China über, mit der Maßgabe, Tschiang Kai-shek beim Aufbau seiner Luftflotte zu helfen. Subtil baut Chennault sein eigenes Geschwader, das er AVG (Amerikanische Freiwilligen-Gruppe) nennt, auf, und gehört während der japanischen Aggressionen zur Air Force der USA. Nach Ende des Krieges ist die AVG wieder ein eigenständiges Unternehmen, das als "Air Transport Commando" die Luftbrücke nach China aufrechterhält. Nach dem Scheitern Tschiang Kai-sheks muss Chennault sein Geschwader neu zusammenstellen. Dieses CAT (Ziviler Lufttransport) genannte Unternehmen wurde schließlich 1950, zu Beginn des Korea-Krieges, wieder Bestandteil der US Air Force.

IV
Die weißen Feuer von Hongkong

Kolberg befand sich noch knapp eine Stunde von Hongkong, als Pearson mit seinem Abfangjäger ihn aufspürte. Vor die Wahl gestellt, zu landen oder die F-86 abzuschießen, entschied Kolberg sich für letzteres und setzte wenig später im Schutze der Dunkelheit seine Maschine vor Hongkong ins Meer, wo Yen ihn entdeckte und mit seiner Dschunke 707 an Land brachte. Judith hatte Bert bereits vom Internat abgemeldet und mit ihm ein Zimmer im Hotel "Eisvogel" bezogen, als Kolberg abends dort eintraf. Am nächsten Tag fahren die drei zum Flughafen, wo die gefälschten Pässe erkannt werden. Unter einem Vorwand werden sie zu Brautmann gebracht und ihm übergeben. Mit seiner Militärpistole gelingt es Kolberg jedoch, den Konsul einzusperren und während er Judith und Bert aufträgt, bei Yen Unterschlupf zu suchen, geht er selbst zu Luise Lauffer. Doch auch sie weiß keinen Rat und so macht er sich auf den Rückweg. Nach einer Stunde schließlich wird Brautmann von seinem Diener befreit und schlägt Alarm.

Otto Brautmann:
Was Recht ist, bestimmen wir...

Als der Rechtsberater der Staubsauerfirma "Meteor" und Obertruppführer des Sturmes 6 der Frankfurter SA in einer Saalschlacht verletzt wird, wird ein Bonze auf den jungen Brautmann aufmerksam. 1933 wird er auf Empfehlung eben dieses Bonzen Staatsanwalt im Landgericht und sein Ehrgeiz im Sinne der Nazis lässt ihn 1938 zu einem Posten im Auswärtigen Amt aufsteigen. Als Major wird er in den Osten versetzt, zur Ausbeutung der besetzten Gebiete, und auch hier bewährt und bereichert er sich durch seinen brutalen Ehrgeiz. Er wird Ministerialdirigent und siedelt nach Pfaffenhofen über. Als der Zweite Weltkrieg zu Ende und das Nazi-Regime gestürzt ist, verhält sich der "Anwalt" Brautmann so unauffällig wie möglich. Bald darauf jedoch erhält er wieder ein Amt, und zwar vom selben Bonzen, der Brautmanns Karriere schon unter den Nazis gefördert hatte. Wiederum wird Brautmann Ministerialdirigent des Auswärtigen Amtes in Bonn und wenig später wegen seiner kompromisslos antikommunistischen Haltung zum Generalkonsul der BRD in Hongkong berufen.

V
Wo das Meer aufhört

Auf dem Weg zu Yens Dschunke entsinnt sich Kolberg Koslowskis, dessen Schiff mit einem Schraubenschaden noch immer im Dock von Hongkong liegt. Nach Verhandlungen mit ihm und Stephan vereinbaren sie, Kolberg am nächsten Tag jenseits der Dreimeilenzone an Bord zu nehmen. Unterdessen hat Lo Wen, der gesehen hatte, wie Judith und Bert zu Yen an Bord gingen, die Polizei alarmiert. Zwei Polizisten konnten Judith und Yen daraufhin an Bord festsetzen und lauern auf die Rückkehr von Vater und Sohn. Bert war auf dem Basar gewesen und hatte auf dem Rückweg seinen Vater getroffen. Als beide in Sichtweite des Bootsstegs kamen, hatte Yen ihnen ein warnendes Zeichen gegeben, woraufhin sie einen Plan vereinbarten: Bert ging an Bord und lockte Judith aufs Deck und abends, im Schutze der Dunkelheit, folgte Fred ihnen und sperrte die beiden Polizisten, die sich noch immer unter Deck versteckt hielten, ein. So legt die Dschunke ab und erreicht im Schutze der Dunkelheit internationale Gewässer. Nach einer Nacht an der Küste einer Mangroveninsel kommen sie mit ihrer Dschunke in die Nähe Kap Rocks, des vereinbarten Treffpunkts. Die "Kosciuszko" nimmt die Flüchtlinge jenseits der Dreimeilenzone auf und auch eine Polizeipatrouille kann nichts mehr daran ändern, dass Kolberg und seine Familie nach Deutschland zurückkehren - wenn auch nicht in die BRD...


Figuren-Übersicht:
Kolberg

Fred Kolberg. [siehe auch 2. Kapitel] Der Junge, der nichts weiter wollte als die fernen Gegenden kennenlernen, die er in seinem Atlas sah und die stets seine Phantasie beflügelten, wurde ungewollt zum Beteiligten an einem der größten Verbrechen der Geschichte. Als er sich weigerte, ein zweites Mal in einen Krieg zu ziehen, dessen Ziele nicht seine Ziele und dessen Versprechungen nicht seine Wünsche waren, kommt er zur Einsicht, die dem politisch bisher wenig Interessierten bislang fehlte. Koslowski eröffnet ihm die Möglichkeit, seinen Knechten zu entfliehen und in seiner Heimat für wahre, bleibende Werte zu kämpfen. Kolbergs Entwicklung ist es, die der Roman beschreibt.

Judith

Judith Huang. [siehe auch 4. Kapitel] Die junge Chinesin, die ihr Leben lang nur Tote, Mord, Flammen und Zerstörung gesehen hat, findet endlich in Kolberg einen Ruhepol, jemand, an den sie sich lehnen kann. Judith steht für die ausgebeutete Bevölkerung Chinas, die jahrzehntelang unter fremder Vorherrschaft leiden musste und die endlich erwacht und ihren Unterdrückern gegenübertritt.

Luise Lauffer

Vor vier Jahren war Luise Lauffer von Österreich nach Hongkong gekommen und hatte ein Studio eröffnet, in dem sie jungen einheimischen Mädchen einen elementaren Tanzunterricht erteilt und abends ein Fotostudio für Touristen betreibt. Sie hatte mit Kolberg Schmuggelgeschäfte gemacht und den Rosenquarz in Hongkong besorgt, den Kolberg anschließend an Samboon in Bangkok verkaufte. Luise Lauffer ist eine Geschäftsfrau, die weiß, wie man Geld macht, sie hat Beziehungen und weiß sie zu nutzen. Trotz ihrer anfangs "neutralen" Haltung entwickelt sie zunehmend Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein für Kolbergs missliche Lage.

Chennault

"Pop" Claire Lee Chennault. [siehe auch 6. Kapitel] Ein real existierender Charakter - ein Abenteurer, ein Vagabund, der wie viele vor ihm seine Bestimmung im Militär fand, wo er seinen früh ausgeprägten Drang zu töten ausleben konnte. Chennaults halbzivile Fluggesellschaften dienten stets nur dem einen Endziel: immer auf der Gewinnerseite zu stehen und sich dabei auf Kosten der Unterlegenen bereichern. Er ist ein Antikommunist wie Brautmann, nur mit mehr Sinn fürs Geschäft (statt bloßer Euphorie) - ein Choleriker, der gewohnt ist, dass seine Umwelt ihm gehorcht - ein gnadenloser Leuteschinder.

Brautmann

Otto Brautmann. [siehe auch 8. Kapitel] Ein Faschist der ersten Stunde, der zu seinen Überzeugungen steht und für seine Werte (herausragend dabei vor allem sein ausgeprägter Kommunistenhass) eintritt, ohne zu handeln. Ein Politiker wie viele Politiker: Über Prinzipien reden und prinzipiell nichts tun. Er steht für den Typ Nazi, der auch in der Bundesrepublik noch eine leider viel zu hohe Position bekleidet.

Koslowski

Josef Koslowski. Der Erste Steuermann des polnischen Frachters "Kosciuszko" ist ein weltgewandter, erfahrener und überzeugter Kommunist, der zu überzeugen weiß. Er handelt selbstlos und selbstsicher und bietet dem in Not geratenen Staatenlosen einen Ausweg aus seinem Dilemma. Den Spitznamen "Der Philosoph", den er auf seinem Schiff genießt, haben ihm seine Weitsicht, Intelligenz, sein Pazifismus, soziales Engagement und sein Mitgefühl für die Schicksale anderer eingebracht: "Josef Koslowski war beliebt, weil es kaum eine Klemme gab, aus der er einem nicht heraushalf."

weitere
Charaktere
Bertold Kolberg = Sohn aus erster Ehe Fred Kolbergs mit Tamiko Kagawe
Briggs / Fletcher = Polizisten der britischen Kolonialverwaltung
Brooks = "der rotgesichtige, schlaksige Funker aus New Jersey" in Kolbergs Maschine(n)
Conolly, Ned = Kopilot in Kolbergs Maschine(n), US-Amerikaner
Fenner = Oberst, Kommandeur der 3. Staffel, zu der in Korea auch Kolberg gehört
Hank Pearson = in Hsinchu stationierter Pilot einer F-86
Jane = Prostituierte in Madame Dorothys Bordell "Zimtblüte" in Bangkok
Lo Wen = Informant der Hongkonger Kolonialpolizei
Mazzoli = Bordmechaniker in Kolbergs Maschine(n), Italo-Amerikaner
Murray = Kommissar für Ein- und Auswanderungsfragen der brit. Kolonialverwaltung
Nancy = Mädchen in Luise Lauffers Tanz- und Fotostudio
Novik, Edward = Matrose auf der "Kosciuszko"
O'Donnel, Rosie = Kommandeur der 92. US-Bombergruppe, Freund Chennaults
Sabin, Jack = Leiter der Einsatzplanung bei Chennault, Franco-Amerikaner
Samboon = Trödler in Bangkok, der mit CAT-Fliegern Schmuggelgeschäfte arrangiert
Stephan = Kapitän der "Kosciuszko"
Yen Tso-lin = alter chinesischer Fischer, der in Aberdeen eine Dschunke bewohnt

Sonderveröffentlichung:
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen.

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Einige Jahre vor dem Roman "Die weißen Feuer von Hongkong" wurde ein dokumentarisches Heft Thürks im Deutschen Militärverlag veröffentlicht. "Geschwader der Gangster" befasst sich mit der Geschichte der von Claire Lee Chennault gegründeten ostasiatischen Fluggesellschaft CAT, die den Hintergrund des Romans "Die weißen Feuer von Hongkong" bildet, und beleuchtet die teilweise militärischen Aktivitäten und Operationen des anfangs "Flying Tigers" genannten Geschwaders.

Kapitelübersicht: Sonderflug nach New Orleans - (Wie es begann:) Mission in China - Nacht über Tschungking - Flucht aus Mingaladon - Die Luftbrücke - Flammen am Jangtse - Südlich des Tsan - Der Job - Alarm in Clark Field



Tatsachen - Heft 1 (1. Auflage)
Deutscher Militärverlag, Berlin 1961 (1. - 60. Tausend)

Heft, 64 S., 16.6 cm
Umschlag: Wolfgang Ritter
Lektor: Heinz Bartel, Korrektor: Hans Rahn
Hersteller: Manfred Gabriel
Gesamtherstellung: VEB Landesdruckerei Sachsen, Dresden
Lizenz-Nr. 5



Tatsachen - Heft 296 (2. Auflage)
Militärverlag der DDR, Berlin 1986

Heft, 48 S., 16.6 cm
Gesamtherstellung: Druckerei Neues Deutschland Berli,n
Illustrationen: Archiv des Autors
Umschlaggestaltung: Bernhard Kluge
Typografie: Ingeburg Zoschke
LSV: 7002, ISBN: 3-327-00182-0

Ausgaben:
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen. Halbleinen (schwarz/dunkeloliv&gelb) mit SU, 300 S., 20.3 cm
Lektor: Liane Lautenbach
Einbandentwurf: Lothar Wulsch
Gesamtherstellung: Karl-Marx-Werk Pößneck
Schutzumschlagentwurf: Lothar Wulsch
mit eingebundenem Lesezeichen


1. Auflage 1964: Lizenznummer 409-160/3/64
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen. Broschur, 304 S., 20.1 cm
Redaktion: Liane Lautenbach
Umschlagzeichnung: Lothar Wulsch
Gesamtherstellung: Neues Deutschland Berlin


2. Auflage 1965: Lizenznummer 409-160/33/65 · ES 8 C
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen. Ganzleinen (schwarz/hellblau) mit SU, 272 S., 20.5 cm
Lektor: Liane Lautenbach
Schutzumschlag- und Einbandgestaltung: Bernd Scheubert
Gesamtherstellung: GG Interdruck Leipzig
Bestellnummer: 6220922, LSV 7004


3. Auflage 1974: Lizenznummer 409-160/114/74

Sonderausgabe für die Kleine Hausbibliothek
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen. Ganzleinen (schwarz+grau+gold/gelb) mit SU, 300 S., 20.3 cm
Lektor: Liane Lautenbach
Schutzumschlag: Lothar Wulsch
Druck und Einband: Sachsendruck Plauen
mit eingebundenem Lesezeichen


2. Auflage 1965: Lizenz-Nr.: 409-160/53/68 · ES 8 C
3. Auflage 1968: Lizenz-Nr.: 409-160/201/68 · ES 8 C

Romanzeitung 230 (8/1968), Verlag Volk und Welt Berlin
Buchcover Rückseite --- Klicken Sie aufs Bild, um die Vorderseite zu sehen. Broschur, 144 S., 23.6 cm
Redaktion: 108 Berlin, Glinkastr. 13-15
Redakteur: H. D. Tschörtner
Umschlag: Ingrid Schuppan
Druck: Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden
Autorenfoto: Kirschenbaum
Lizenz-Nr.: 410/201/68